Was treibt einen dazu, mit einem Kleinstwagen, der nur 42 kWh in der Batterie bietet, von Hannover an den Bodensee und durch die Schweiz zu reisen? Vor allem Neugier. Es ging dabei nicht darum, herauszufinden, ob das funktioniert. Denn dass das irgendwie geht, steht beim aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur in Deutschland und den direkten Nachbarländern außer Frage. Wir wollten erkunden, wie viel Leidensfähigkeit man für eine solche Reise in einem E-Kleinwagen mitbringen muss. Würde sich der Inster mit der kleinen Batterie, der seit einem dreiviertel Jahr unser bevorzugtes Alltagsauto ist, als reisetauglich erweisen? Wie sehr würden uns die erwartbaren Einschränkungen – geringe Höchstgeschwindigkeit, Ladepausen – auf die Nerven gehen?
